15.09.2019

Pilzküche

Herbstzeit ist Pilzzeit und Pilzzeit ist Sammelzeit

Besonders im September und Oktober verwandeln sich viele von uns in Jäger und Sammler - Jäger auf der Suche nach dem schönsten und größten Exemplar, Sammler von Kostbarkeiten, die uns die Natur schenkt.

Ein warmer Spätsommer mit nicht zuviel und nicht zuwenig Regen - das sind die besten Voraussetzungen für eine reiche Pilzernte. Und natürlich muss man auch wissen, welche Stellen im Wald und auf der Wiese die besten Ernten versprechen. Da hat jeder Pilz so seine eigenen Vorstellungen von bevorzugten "Nistplätzen".
Ein bisschen Abenteuer ist wohl aber auch dabei. Das Suchen dicht am Boden, Kriechen und Krabbeln - teilweise im Unterholz - haben schon ihren ganz eigenen Reiz. Ja, man muss es mögen. Und hier scheiden sich oft auch schon die Geister. Der eine liebt die Überraschung, was wohl am Ende der Tour alles im Körbchen gelandet ist, der andere findet seine Lieblingspilze im Handel oder auf dem Markt.

Ganz egal, wie man an die köstlichen "Wald- und Wiesengeister" kommt oder ob man eher die Zuchtvariante bevorzugt - ob die Pilze schmecken, hängt unbedingt von deren Zubereitung ab. Und hier kann man wirklich sehr viel falsch machen. Schon die Verwendung der einzelnen Pilzteile - also Hut, Stiel, Lamellen oder Röhren - ist von Art zu Art unterschiedlich.
Wir empfehlen: Nicht einfach "Rein in die Pfanne", sondern vorher informieren.

Die brandneue Ausgabe - Pilzküche: 100 Rezepte für Sammler und Genießer - aus dem Tre Torri Verlag gibt einen Überblick über die verbreiteten Arten in unserer Region und einen Einblick zur Verwertung bzw. Zubereitung dieser besonderen "Früchte der Natur".


Pilzküche - 100 REZEPTE FÜR SAMMLER UND GENIESSER
Tre Torri Verlag - September 2019 - 160 Seiten - € 19,90 (D)

Der neue Restau-
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