16.08.2017

Sommerliches Genusserlebnis

Jetzt, in der Zeit von Juli bis Oktober, warten wieder die Brombeeren mit ihrer violetten, fast schwarzen Farbe auf ihre Ernte. 

Ursprünglich stammen die Brombeeren aus den Wäldern Eurasiens und Nordamerikas, heute wächst die Brombeere weltweit. Die Brombeere ist eine Kletterpflanze und kann bis zu 3 Meter hoch werden. In unseren Regionen findet man Brombeerbüsche vor allem an Waldrändern und Feldwegen oder natürlich in unseren heimischen Gärten.

Brombeeren sind aber nicht nur optisch ein Hingucker. Egal ob einfach pur in den Mund gesteckt, frisch im Joghurt oder Quark, auf Eis, als Fruchtaufstrich oder Likör, Brombeeren sind mit ihrem fruchtig-blumigen, leicht säuerlichen Geschmack nicht nur besonders lecker, sondern auch richtig gesund und wahre Vitaminbomben. Brombeeren enthalten große Mengen an Provitamin A, Vitamin C, D und E. Dazu sind sie reich an Mineralien wie Kalium, Calcium, Kupfer, Magnesium und Eisen sowie Folsäure.

Aber auch die Blätter der Brombeere sind gesund, sie enthalten viel Gerbstoffe und Flavonoide. Als wohlschmeckender Tee oder Tinktur helfen Brombeerblätter gegen Durchfall, hohes Fieber, Atemwegserkrankungen oder Halsentzündungen, bei Heiserkeit und Zahnfleischentzündungen. Bereits in der Antike war die Brombeere als Heilpflanze bekannt, vor allem auch wegen ihrer blutreinigenden Wirkung.

Brombeeren kennt man vor allem als frisches Obst oder in Süßspeisen. Immer häufiger findet man Brombeeren mittlerweile auch in der eher herzhaften Küche – egal ob in Salaten, Soßen, zu Fleischgerichten oder Käse, mit ihrem Aroma verleiht die Brombeere den Speisen eine besonders fruchtig-blumige Note - eine Brise Sommerfrische eben.