15.01.2018

Faschingskrapfen

Faschingskrapfen, Berliner, Pfannkuchen, Kräppel ... das fluffige Gebäck hat viele Namen. Aber hätten Sie gewusst, dass die in Deutschland üblichen Silvester- und Faschingsleckereien auch international in kaum abgewandelter Version hergestellt werden?

Das Gebäck hat eine sehr lange Tradition. Bereits im 16. Jahrhundert gab es die in Schmalz gebackene Köstlichkeit aus Hefeteig.

Aber wer nun hat die "echten" Berliner Pfannkuchen erfunden? Es soll ein Berliner Zuckerbäcker gewesen sein, so sagt die Legende. Er wollte unbedingt im Regiment Friedrich des Großen dienen. Aufgrund der Wehruntauglichkeit wurde er als Kanonier abgelehnt. Aber als Feldbäcker konnte er sich verdingen. Als Dank an die Truppe kreierte er die wie Kanonenkugeln geformten Hefeteigteilchen. Ob des Fehlens eines passenden Backofens, buk er den Teig kurzerhand in mit heißem Fett gefüllten Pfannen über dem offenen Feuer. Ob und wie er seine Pfannkuchen gefüllt hat, das allerdings ist nicht überliefert.

Heute erhält man das Gebäck in den verschiedensten Varianten, ungefüllt oder gefüllt - mit Marmelade, Konfitüre, verschiedenen Cremes, mit und ohne Alkohol. Und das von Norwegen bis Israel und von Polen bis nach Chile.

Eines allerdings haben alle gemeinsam - sie sind unglaublich lecker.