18.07.2017

Gestern - Heute - Morgen

Verantwortungsvoller Umgang mit lokalen Ressourcen

Unsere Vorfahren haben es uns vorgemacht. Heute wird es als Trend und Besonderheit zelebriert.

Sei es wie es sei - auf alle Fälle ist es so genau richtig und gut. Das haben sowohl direkte Verbraucher als auch verantwortungsvolle Gastronomen für sich erkannt.

Der Einsatz von saisonalen und regionalen Waren ist für immer mehr Verbraucher, und nicht zuletzt auch für Gastronomen, mittlerweile selbstverständlich. Die Frische der Produkte ist kaum mit importierten Lebensmitteln zu erreichen. Auch muss nicht zu jeder Jahreszeit jedes Gericht auf der Karte stehen. Man geht heute öfter aus zum Essen. Abwechslung ist im Speiseplan gefragt. Auch lassen oft die eigenen Kochkünste zu wünschen übrig. Trotzdem freut man sich auf Spargel, Pilze, Wild und Co. Speisen, die eigentlich reine Saisonartikel sind. Durch die steigende Nachfrage wird zudem die Land- und Viehwirtschaft in der Region erhalten.

Aber das allein reicht nicht aus, denn auch das Thema Nachhaltigkeit gewinnt zunehmend an Bedeutung. Nachhaltigkeit ist viel mehr als nur ein "nice to have", sie ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Dazu zählen beispielsweise umweltfreundliche Take-away-Verpackungen, also Verpackungen, die sich essen, recyceln oder kompostieren lassen. Wirtschaftliches und nachhaltiges Arbeiten heißt auch, weniger Lebensmittel wegwerfen. Energiesparende Technik in der Küche sowie im Gastraum sollte selbstverständlich sein.

Ebenso wichtig ist ein verantwortungsvoller Umgang mit der Ressource Mensch. Respektvoller Umgang mit Mitarbeitern, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie ein betriebliches Gesundheitswesen sind nur einige Punkte, um die Mitarbeiter lange an das Unternehmen zu binden. Langjährige Mitarbeiter sichern auch die gleichbleibende Qualität im Gastronomiebereich.

Eines ist sicher - immer mehr Gäste sind bereit, nachhaltiges Handeln zu honorieren und für höherwertige, nachhaltige Angebote und regionale Produkte auch mehr Geld auszugeben. Die vielen Bio- und Naturkostläden machen es vor und es werden immer mehr.
Eines allerdings muss gewährleistet sein: Die Produkte müssen aus der Region kommen. Der Großmarktverkäufer kann nur selten damit dienen. Hier fahren eher die Kühltransporter aus Ungarn, Polen, Spanien oder Holland vor. Echte regionale Produkte stammen eben vom Bauern aus dem Nachbardorf. Das Sprichwort sagt nicht umsonst: Nur dreckige Kartoffeln sind gute Kartoffeln. Sie machen aber auch mehr Arbeit.

Und wenn hier nur vorgegaukelt wird - das nimmt der Gast richtig krumm.

Es freut uns als Redaktion zu hören, dass viele Gastronomen hier inzwischen umdenken. Die vielen positiven Bewertungen unserer User zeigen, dass die Kritik in den letzten Jahren zu Erfolg geführt hat. Auch wir möchten den Gastronomen, die sich Regionalität und Nachhaltigkeit "auf die Fahne geschrieben haben", dafür danken.

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